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Erläuterungen zum Begriff des Adels nach Auffassung der
Vereinigung der Deutschen Adelsverbände e. V. (VdDA)
und Vertretern des historischen Deutschen Adels

Die nachfolgende Schilderung ist entnommen aus dem öffentlichen Online-Lexikon www.wikipedia.org. Bitte lesen Sie auch den Original-Quelltext und weitere Erklärungen hierzu unter Verwendung von Suchbegriffen.

Der Adelsverband IFAA ist ein eigenständiger Verband und nicht Mitglied der Vereinigung der Deutschen Adelsverbände e.V. (VdDA). Der Adelsverband IFAA unterstreicht jedoch den kulturellen Stellenwert der historischen Adelsverbände und des VdDA in der Funktion, historische Urkunden und Dokumente zum Nachweis des historischen Adels zu sammeln, zu archivieren und zu verwalten. Damit leisten diese Verbände eine wichtige Funktion bei der Sicherung von historischem Kulturgut und dokumentieren eine wichtige Epoche Deutscher Geschichte.

QUELLE:
http://de.wikipedia.org/wiki/Adel

Nachfolgeorganisationen des deutschen Adels

Die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und die Ausrufung der Weimarer Republik im November 1918 beendeten das Zeitalter der Monarchie in Deutschland. Zusammen mit der Abschaffung seiner Standesvorrechte durch die Weimarer Verfassung von 1919 war dem deutschen Adel die Existenzgrundlage als feudale Ständeordnung entzogen und die Epoche des Adels in Deutschland vorüber.

Die Angehörigen des ehemaligen deutschen Adels gründeten daraufhin privatrechtlich organisierte Adelsverbände. Diese Adelsverbände wenden auch heute noch die Regeln für die Bestimmung der Zugehörigkeit zum historischen Adel an (Adelsprobe, Ahnenprobe), die sich an die in Zeiten der Monarchie geltenden Regeln der salischen Erbfolge und an dem bis etwa 1960 geltenden deutschen Namensrecht orientieren. In diesen Verbänden wird den Angehörigen ehemals adeliger Familien unter bestimmten Bedingungen, die der abgeschafften Ständeordnung entsprechen, eine Vereinsmitgliedschaft gewährt. Sie unterscheiden dabei zwischen dem historischen Adel und sonstigen Trägern adeliger Nachnamen. Diese Unterscheidung in „adelige“ und „nicht adelige“ Namensträger gilt jedoch ausschließlich vereinsintern und hat außerhalb dieser Verbände keinerlei Rechtswirkung. Die Mitgliedschaft in den einzelnen regionalen Adelsverbänden und damit deren Dachorganisation, der Vereinigung der Deutschen Adelsverbände e. V. (VdDA), die auch Voraussetzung für eine Aufnahme in das Genealogische Handbuch des deutschen Adels (GHdA – ehemals Gotha) ist, können grundsätzlich nur Personen des historischen Adels erwerben, d. h., sie müssen in direkter Folge seit 1918 von einem adeligen Vater in rechtsgültiger Ehe abstammen. Andere Träger eines adeligen Nachnamens, die diesen durch uneheliche Geburt oder Adoption, durch Übernahme des adeligen Namens der Ehefrau oder durch Geburt in einer Ehe, deren adeliger Familienname von der Ehefrau stammt, erhalten haben, gelten nicht als adelig: Obwohl das geltende deutsche Namensrecht sie zur Führung des Namens berechtigt, werden sie nicht in das „GHdA“ aufgenommen.

Anlass für die Einführung dieser Vereinsregeln war ein in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts blühender Handel mit adeligen Namen, der sich der Möglichkeiten der Adoption durch adelige Namensträger bediente (bekannt ist vor allem der Fall des Consul Weyer). Die vereinsseitige Aufsicht über die Konzipierung und Anwendung dieser Regeln führt in Deutschland der Deutsche Adelsrechtsausschuss. Die Absicht des Ausschusses ist es, die soziale Geschlossenheit des ehemaligen Adels zu erhalten. Es sollen bewusst nicht alle Möglichkeiten des heutigen liberalen deutschen Adoptions- und Namensrechts ausgeschöpft werden können, um Mitglied dieser Vereine zu werden.

Das am historischen Adelsbegriff orientierte Selbstverständnis der Adelsverbände und ihrer Angehörigen sowie eine entsprechende Berichterstattung, vor allem in der Regenbogenpresse, aber auch in seriösen Medien, hat bewirkt, dass in manchen Bevölkerungskreisen die Tatsache, dass der deutsche Adel seit 1919 erloschen ist, nicht wahrgenommen wird.
Zudem führen etliche Angehörige ehemals adeliger deutscher Familien ihre namensrechtlich nicht mehr existenten Adelstitel auch in der Öffentlichkeit weiterhin (z. B. Alexander „Fürst“ zu Schaumburg Lippe oder „Seine Durchlaucht Fürst“ Alfred-Ernst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg) und werden teilweise sogar in den Medien so bezeichnet (z.B. „Fürstin“ Gloria).

Weiterhin treten viele Angehörige mit ehemaligen Adelstiteln als Nachnamensbestandteil in der Öffentlichkeit mit namensrechtlich nicht korrekten Veränderungen ihres Namens auf, z. B. wird der Nachnamensbestandteil „Freiherr“ gerne zu „Frhr.“ abgekürzt, Namensbestandteile einfach weggelassen (z. B. „Richard von Weizsäcker“ statt korrekt „Richard Freiherr von Weizsäcker“) oder der ehemalige Adelstitel dem Namen vorangestellt (z. B. „Prinz Ernst August von Hannover“ statt korrekt „Ernst August Prinz von Hannover“); Kritiker sehen darin einen unzulässigen Versuch, einen noch vorhandenen Adelstitel zu suggerieren, so dass in Deutschland die falsche Vorstellung bis heute verbreitet ist, es gäbe den „Deutschen Adel“ noch.

 

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